Bildergallerie und Berichte

des

1. Poker-Sport-Verein Wöllstadt e.V.

Horbacher Kerb 2010    
Pokertische Teil 1 Pokertische Teil 2 Pokertische Teil 3
Full Tilt 1 Million Wiesbaden 2007 Full Tilt Million Challenge Mainz 2008
Horbacher Kerb 2010
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Arbeitseinsatz : Pokertische Teil 1
Alle noch frisch und munter. Raser bei der Arbeit
Nach dem Aufzeichnen werden die Rundungen ausgesägt. Erst mal kurze Jägermeister-Pause
Alle Tische wurden in Form gebracht. Erstes Probesitzen Nun werden die Tische mit dem Untergrund vorbereitet.
Der Flies wird nun rundum angetackert. Teamarbeit!

Anfeuerung für Raser.

Die Überstände abschneiden und die nächste Platte wird bespannt.
Nachdem nun unsere fünf Vortische und der eine Finaltisch ausgesägt und mit Flies bespannt sind wurde der erste Arbeitseinsatz im Pokersportverein erfolgreich beendet.

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Arbeitseinsatz: Pokertische Teil 2 (nach oben)
Heute wollen wir die bereits vorbereiteten Tische mit Stoff bespannen und später die Railing befestigen.
Voller Elan unser Raser Der Stoff wird von unten an der Platte angetackert.
Um keine Falten auf dem Tisch zu bekommen muß der Stoff richtig gespannt werden bevor er festgetackert wird. Das fertige Ergebnis spricht für sich.
Der Stoff wurde vorher mit unserm Vereinslogo bedruckt. So wurde ein Tisch nach dem anderen fertig.
Die Reste abgeschnitten und sauber an die Platte getackert. Unser Meisterstück der Final Table.
Jetzt wird die Umrandung angefertigt. Alle müssen mit helfen.

Die Umrandung aus Presspanlatten.

Mittagspause: Für unser leibliches Wohl sorgte wieder mal unser Starkoch Jogi. - Erbseneintopf mit Würstchen -
Nun wird die Umrandung angefertigt Der Schaumstoff wird auf den Holzramen geklebt
Der Soff kommt unter den Rahmen und wird zurecht geschnitten Nun wird der Soff über den Schaumstoff gespannt und am Holzrahmen befestigt.
Leider klappte das mit dem spannen nicht so wir wir uns das vorgestellt haben. Der Schaumstoff verzog sich laufend.

Leider kamen wir an diesem Tag nicht viel weiter. Eine Neue Idee musste her. Wir vertagten das ganze vorerst.

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Arbeitseinsatz: Pokertische Teil 3 (nach oben)
Full Tilt 1 Million Wiesbaden 2007 (nach oben)
Die Halle ist komplett gefüllt als die Promis einliefen uns mit ihrer Talk-Runde begannen.
Jogi und Schaffi mit dem Full Tilt Team.
Chris Ferguson war mit Schaffi an einem Tisch
Erik Seidel war mit Jogi an einem Tisch
Schaffi mitten im Turnier
Jogi mitten im Turnier
Leider kam keiner der beiden weiter, aber der olypische Gedanke zählt, dabei sein ist alles.
Full Tilt Million Challenge Mainz 2008 (nach oben)
31.803 Spieler haben versucht sich zu qualifizieren

( nur unser Ralle hat es geschafft )

2.900 Turnierteilnehmer

3.275 Besucher

Viele Besucher haben es noch nicht mal in die Halle geschafft da wohl keiner mit so einem Ansturm gerechnet hatte. Unter anderen mussten unser Jogi und Schaffi wieder nach Hause fahren da die Türen einfach geschlossen wurden.

Über 6.000 Pokerfans auf einem Haufen – da platzt auch in Las Vegas jedes Casino aus allen Nähten. Ähnlich war es in der Rheingoldhalle in Mainz, als diese am 12. September gestürmt wurde. Aus ganz Deutschland sind die Pokerbegeisterten angereist, um die Stars hautnah zu erleben und sich das ein oder andere Autogramm zu ergattern. Das kann nicht reibungslos gehen.

Doch vergesst mal die Profis für einen Augenblick - ja, es gab auch eine Million zu gewinnen - was offensichtlich war, ist Folgendes. Die Leute wollten pokern. Wo geht denn das noch in Deutschland, außer im Casino? Wo dürfen Amateure einfach mal zum Spaß zocken? Und wenn dabei paar Tausend Euros herausspringen, umso besser. Also steht man morgens um 5 Uhr auf und fährt mit seinen Freunden nach Mainz – zentral gelegen, aber aus München oder Berlin ist es trotzdem ein weiter Weg. Und dort will man dann pokern. Genug Tische stehen auch herum und es wird eine riesige Show veranstaltet und es gibt Workshops und überall kann man Giveaways abgreifen. Eigentlich ein Paradies. Angesichts der schieren Menge der Fans und Spieler aber war es fast unausweichlich, dass auch die Organisation mitunter improvisieren musste und daher nicht immer alles reibungslos lief. Zu groß war der Ansturm als dass man ihn problemlos kanalisieren hätte können.

So oft man mit Assen gegen 7, 2 verliert, so oft gibt es nun auch ein paar übermotivierte Fans, die ein bisschen zu viel Begeisterung an den Tag legen. Um die Geschichte kurz zu machen: Nach einer ausgeprägten Drängelei und Pöbelei einer Gruppe Hitzköpfe, wurden die Sit'n'Gos vom Veranstalter abgesagt – zum Nachteil der Fans mit Hirn und zum Schutz der Dealer. Die Kartengeber wurden bis zu dem Zeitpunkt bereits mit den Giveaways beworfen und hatten alles andere einen angenehmen Tag.

Das Team Full Tilt läuft ein, auch dieses Mal ein großer Ansturm der Pokerbegeisterten.
Die Talk Runde beginnt. Diesmal mit dabei, Erik Seidel der Gewinner von 2007 der direkt in das Full Tilt Team mit aufgenommen wurde.
Das Team Full Tilt

Andy Bloch, Allen Cunningham, Chris Ferguson, Phil Gordon, Gus Hansen, Jennifer Harman, Phil Ivey, John Juanda, Howard Lederer, Erick Lindgren, Mike Matusow, Erik Seidel, Patrik Antonius

Leider schaffte auch Ralle nicht den Einzug ins Finale.

Mit AJ gegen 66 als 3. letzter vom Tisch geflogen.

Schaffi erreichte den 6. Platz bei der Sunday 1/4 Million (nach oben)
Sunday Quarter Million: Über $6.800 gingen an "Schaffi1980"

Das "Große mit dem kleinen Buy-in" brachte über 27.500 Spieler an die schier unzähligen Tische von PokerStars. Bei dieser Teilnehmerzahl durften sich am Ende 4.500 auf einen netten Gewinn freuen und auch für bulletharry (50. Platz/ $275,38), Deopulsee (44./$302,91), Main-Stream7 (22./$413,06) und pinkpanther33 (10./$963,80) aus Deutschland haben sich die $11 Buy-in richtig gelohnt.

Schaffi1980, aus dem hessischen Freigericht, schaffte sogar den Sprung unter die letzten Neun beim Sunday ¼ Million und durfte mit 10,9 Millionen vom ganz großen Wurf träumen.

Seat 1: El RubioII (11.508.211 in chips)

Seat 2: cherrie.pop (11.142.926 in chips)

Seat 3: pippinman (5.141.920 in chips)

Seat 4: josh97 (2.370.820 in chips)

Seat 5: ddrstel (12.821.516 in chips)

Seat 6: mbendner (6.846.731 in chips)

Seat 7: Schaffi1980 (10.912.407 in chips)

Seat 8: Bridger T (13.808.117 in chips)

Seat 9: canolie (8.058.352 in chips)

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Die Blinds lagen bereits bei 140.000/280.000 (Ante: 28.000) und so mussten erst einmal die Shortys in Aktion treten. Nach sechs Händen kam es zum ersten Bust-out. Im Small Blind pushte pippinman mit AK und Big Blind josh97 callte mit Babyace (A5). Vom Board kam keine Hilfe und josh97 ($1.376,86) musste auf Platz neun die Segel streichen.

Auf Platz acht schloss mbendner ($2.065,28) ab, der mit J9 reinstellte, aber sich nicht gegen canolies Broadwayace (A10) bestehen konnte.

Das Spiel zog sich ein wenig hin, bis es zu weiterer Action kam. ddrstel eröffnete, Schaffi1980 erhöhte, canolie callte und El RubioII ging All-in. Der einzige der bei dem saftigen Push mitging war canolie, mit einem Paar Buben in der Hinterhand. El RubioII ($2.753,71) zeigte AK, verpasste jedoch das Board und schied auf Platz sieben aus.

Die Chips wanderten dann von canolie zu pippinman QK verliert gegen 99 und von dort zu Bridger T ( verlieren gegen ) die jeweils verdoppeln konnten.

pippinman sorgte für den nächsten Rauswurf, als er mit Big Slick (AK) ddrstel (AJ) an die Rails schicken konnte. Der Brite kassierte für Platz sechs bereits $4.130,56.

Nur kurz drauf musste auch Schaffi1980 seinen Stuhl räumen. cherrie.pop (QQ) setzte ich All-in und der Deutsche callte mit AJ. Das Board lief mit einem Set für cherrie.pop aus und Schaffi1980 durfte sich über Platz fünf und $6.884,26 freuen.

Nach rund einer Stunde im Finale waren nur noch vier Spieler übrig. pippinman hielt mit 27,7 Millionen in Chips die Führung, canoline (25,3 Millionen) lauerte auf Rang zwei und am Ende der Chipcounts warteten cherrie.pop (15 Millionen) und Bridger T (14,6 Millionen) auf ihre Chance. Die Blind lagen bei 275.000/550.000 (Ante: 55.000), sodass die Akteure noch ein wenig Spielraum hatten.

In den folgenden 20 Minuten war canoline der großer Verlierer. Nach und nach trat er seine Chips ab und wurde zu guter Letzt von Bridger T (AQ) schlägt (A4) aus dem Turnier befördert. Platz vier brachte dem US-Amerikaner $9.637,96 ein.

Weitere zehn Minuten verstrichen auf der Turnieruhr bis es in das Heads-up gehen konnte. Schon vor dem Flop gab es ordentlich Action und auf dem Flop (5 - 10 - 2) lagen rund 18 Millionen im Pot. pippinman hatte Toppair-Topkicker (A10) getroffen und ging mit den letzten 15 Millionen direkt All-in. Bridger T callte ohne zu Zögern, zeigte Asse und während pippinman $12.391,66 für Platz drei erhielt, ging es in die entscheidende Phase.

Mit einer satten Führung von 4,8:1 preschte Bridger T in das Duell gegen cherrie.pop und es war nur noch eine Formsache für Bridger T. Nachdem fast immer vor dem Flop abgelegt wurde, gingen beide Stacks in Hand #17 in die Mitte. cherrie.pop zeigte J10 und Bully Bridger T Nickles (55). Das Pocketpair hielt und Bridger T kassierte den Löwenanteil von $24.783,31 ab. Runner-up cherrie.pop bekam $17.045,41.

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Das Ergebnis:

Teilnehmer: 27.537

Buy-in: $10 + 1

Preispool: $275.370

Bezahlte Plätze: 4.500

Dauer: 8 Stunden, 41 Minuten

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(nach oben)