Poker-Glossar

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ABC-Player Ein ABC-Spieler ist ein vorhersagbarer Spieler, der blind nach System spielt.
Aces-Full Ein Full-House mit drei Assen.
Aces-Up Eine Hand mit zwei Paaren, von denen eines ein Ass-Paar ist
Action Die Bezeichnung für Aktivität in einer Wettrunde, zum Beispiel wetten, erhöhen, mitgehen oder noch mal erhöhen. Wird oft auch als Synonym für Glücksspiel verwendet: "Wo ist die Action heute Abend?"
Add-On Das Einkaufen von zusätzlichen Chips am Ende der Re-Buy Periode während eines Turniers.
Aggressiv Das Adjektiv, das einen Spieler bezeichnet, der oft und viel wettet und erhöht.
All-in Ein Spieler setzt alle Chips, die ihm verbleiben. Er ist dann All-Iin.
Angle Shooter Ein Spieler, der jeden Vorteil bewusst für sich ausnutzt. Er verdeckt z. B. absichtlich seine Karten, um die Spieler hinter ihm zum handeln zu bringen, obwohl sie noch nicht dran sind.
Ante Ein gezwungener Einsatz, der bei einigen Pokervarianten von allen Spielern gesetzt werden muss.
Backdoor Eine Hand wird erst mit den letzten beiden Gemeinschaftskarten erreicht, meistens Back-Door-Flush-Draw oder Back-Door-Straight-Draw.
Bad-Beat Wenn man sich als sicherer Gewinner des Pots wähnt, ihn dann aber doch noch unglücklich verliert.
Bankroll Das Geld, das ein Pokerspieler zum Pokerspielen verwendet.
Base-Dealing Eine Schummelvariante, bei der der Dealer Karten von der Unterseite des Kartenstoßes nimmt, um Sie sich oder anderen Spielern zuzuspielen. Auch Bottom-Dealing genannt.
Bet Wette
Bet the Pot Es wird so viel gewettet, wie im Pot ist. Beim Pot-Limit gleichbedeutend mit der höchstmöglichen Erhöhung.
Belly-Buster Eine Belly-Buster-Straight ist eine Straße, bei der noch eine Karte in der Mitte fehlt. Z.B. 2, 3, 5, 6. Auch Gutshot-Straight genannt. Siehe auch Inside-Straight Draw.
Berry-Patch Ein Pokerspiel, das wegen den schwachen Mitsspielern als leicht angesehen wird. Auch Soft-Seat genannt.
Bicycle Straße mit A2345. Auch Wheel oder Bike genannt.
Blind Die gezwungene Wette eines Spielers bevor er seine Karten bekommt. Der Spieler zur Linken des Dealers zahlt die Small-Blind und der links danach die Big-Blind.
Big-Blind Die höhere der gewungenen Wetten in der ersten Wettrunde beim Texas Hold'em.
Big-Stack Ein Spieler mit vielen Chips.
Bluff Man setzt viele Chips auf ein schlechtes Blatt in der Hoffnung, der Gegner denkt, man hätte ein Gutes und gibt auf.
Board Die Karten in der Mitte des Tisches beim Texas Hold'em, die jeder benutzen darf. Auch Community-Cards oder Gemeinschaftskarten genannt. Beim Seven-Card-Stud oder Five-Card-Stud ist Board die Bezeichnung für die Karten, die bei den Gegnern liegen.
Boat Full-House, auch Full-Boat genannt.
Bottom-Pair Wenn ein Spieler die niedrigste der Gemeinschaftskarten benutzt, um ein Paar mit einer seiner verdeckten Karten zu bilden.
Boxed-Card Eine Karte die verkehrt herum im Kartendeck liegt.
Bring-In Auch Forced-Bet genannt. Der Einsatz, den der Spieler beim Stud-Poker mit der niedrigsten offenen Karte bringen muss, um die erste Einsatzrunde zu beginnen.
Blank Eine nutzlose Karte.
Bluff Man wettet und simuliert Stärke, obwohl man in Wirklichkeit eine schwache Hand hat. Man will so den Gegner mit der besseren Hand zum aufgeben bringen.
Bluff-Catcher Eine Hand die gerade noch gut genug ist, um einen Bluff auffliegen zu lassen und so noch zu gewinnen. Wenn man einen Bluff provoziert sollte man zumindest einen Bluff-Catcher auf der Hand haben.
Bracelet Ein Armband, das man erhält, wenn man einen Event bei der World Series of Poker gewinnt.
Broadway Die höchste Straße, TJQKA
Bubble Die Spieler eines Turniers sind in der Bubble, wenn ein Spieler mehr übrig ist, als Plätze ausbezahlt werden. Werden z. B. die ersten zwei Plätze ausbezahlt, so sind die Spieler in der Bubble, wenn noch 3 von ihnen übrig sind. In der Bubble auszuscheiden, ist sehr ärgerlich.
Bubble Boy

Die scherzhafte Bezeichnung für den Spieler, der bei einem Pokerturnier einen Platz belegt, der knapp am Geld vorbei geht.

Bullet Ein Ass. Auch eine bezeichnung für die Chips, die auch Ammo genannt werden
Bully Ein Spieler, der durch sein dominantes Benehmen den Tisch beherrscht und die anderen Spieler "überfährt".
Burn-Card Die Karte, die der Dealer jeweils verbrennt, d. h. verdeckt weglegt, bevor er den Flop, den Turn und den River legt.
Busted Ein Spieler hat all seine Chips verloren. Er ist dann "busted". Auch eine Bezeichnung für eine unvollständige Kartenkombination. Z. B. "busted" Straight für eine Straße mit nur 4 Karten.
Button Ein großer Chip, der signalisiert, wer Dealer ist. Der Button geht im Uhrzeigersinn herum und wird vor allem benutzt, wenn die Spieler nicht selber dealen, z. B. im Kasino. Als Button bezeichnet man auch die letzte und beste Position im Poker.
Buy-In Der Preis für die Chips beim Turnier oder der Mindestgeldumauschbetrag beim Cash-Game.
Call Den bisherigen Einsatz bezahlen. Mitgehen.
Calling-Station

Ein loose-passiver und verlierender Spieler, der fast keine Erhöhungen macht, aber oft mitgeht, obwohl er nichts auf der Hand hat.

Cap Anzahl der maximalen Erhöhungen für eine Einsatzrunde. Auch die Bezeichnung für die letztmögliche Erhöhung beim Limit-Texas Hold'em.
Cardroom Der Platz oder der Raum im Kasino, wo Poker gespielt wird.
Cash-Game Ein Pokerspiel, bei dem die Chips echtem Geld entsprechen, die Blinds konstant sind und man jederzeit Chips nachtauschen kann. Man kann jederzeit in das Spiel ein- oder aussteigen.
Cash-Out Beim Cash-Game aus dem Spiel austreten und die Chips in bares Geld umtauschen.
Catch Wenn man die für seinen Draw benötigten Karten bekommt.
Catch Perfect Wird auch Runner-Runner genannt. Wenn man genau die zwei Karten bekommt, die man für seinen Draw, typischerweise ein Flush- oder Straßen-Draw benötigt. Ein solcher Draw heißt Backdoor-Draw.
Chase Wenn man Wettrunden mitgeht, um noch einen unprofitablen Draw zu bekommen. Man sagt dazu auch, dass man einem Draw "hinterherjagd". Bezeichnung für schlechte Spielweise. "Don't Chase", besagt ein bekannter Spruch im Poker.
Check Schieben, also nicht wetten, wenn vorher noch nicht gewettet wurde.
Check-Raise Eine taktische Variante. Man schiebt zunächst, um dann nach einer Erhöhung eines anderen Spielers erneut zu erhöhen.
Chicago-Low Eine Seven-Card Stud und Draw-Poker Variante, bei der das niedrigste Pik die Hälfte des Pots gewinnt.
Chip Spielgeld beim Poker. Der Spieler tauscht vor dem Pokerspiel echtes Geld in Chips um bzw. er kauft sich bei einem Turnier für einen bestimmten Betrag eine festgelegte Anzahl von Chips.
Chip-Dumping Eine Form des verbotenen Zusammenwirkens zweier Spieler. Der eine Spieler überlässt dem anderen Spieler Chips, z. B. indem er in einem Turnier absichtlich mit einer schlechteren Hand All-In geht.
Chip-Leader Derjenige am Pokertisch mit den meisten Chips.
Chip-Race In einem Turnier mit steigenden Blinds werden die Chips, die man wegen ihrer Wertigkeit nicht mehr braucht, umgetauscht. Die überzähligen Chips lässt jeder Spieler vor sich liegen. Dann erhält jeder Spieler pro Chip eine Karte. Derjenige mit der höchsten Karte gewinnt alle überzähligen Chips.
Coffeehousing Unangenehme Form von Small-Talk am Pokertisch. Man macht z. B. Kommentare über eine aktuelle Hand oder verwirrende Aussagen über das eigene Spiel.
Coin-Flip Ein Ausdruck, der benutzt wird, wenn die endgültige Gewinnwahrscheinlichkeit von Starthänden im Texas Hold'em annähernd gleich ist. Ein Spieler hat ein kleines Paar, z. B. 55. Der andere Spieler hat zwei hohe Karten, z. B. AK. Da die endgültige Gewinnwahrscheinlichkeit von beiden Händen jeweils bei ungefähr 50 % liegt, bezeichnet man solche Situationen als Coin-Flip, zu Deutsch. Münzwurf.
Cold-Cal Mitgehen, wenn vorher schon gewettet und erhöht wurde. Wenn ein Spieler zum Beispiel auf dem Flop in Late-Position mitgeht, nachedem zuvor ein Spieler gewettet und ein anderer erhöht hat.
Cold Deck

Ein zum Schummeln vorbereitetes Kartenspiel, das während eines Spiels heimlich die ursprünglichen Karten ersetzt. Cold-Deck heißt übersetzt "kaltes Deck", weil das Kartenspiel neu ins Spiel kommt und noch nicht durch die Hände des Dealers "gewärmt" wurde.

Collusion Zu deutsch Kollusion, bezeichnet ein Zusammenwirken zweier oder mehrerer Spieler zum Nachteil der anderen, z. B. durch das gegenseitige Zuspielen von Chips.
Community-Cards Gemeinschaftskarten beim Texas Hold'em, die offen auf dem Tisch liegen und von allen Spielern benutzt werden können. Auch Board oder Common-Cards genannt.
Complete, Completion Ein Spieler macht einen Complete, wenn er im Limit-Poker eine geringwertige Wette eines Gegners auf den Minimalwettbetrag erhöht. Ein Beispiel: In einem 2$/4$ Limit Seven-Card-Stud Spiel, in dem der Bring-In 1$€ beträgt macht ein Spieler einen Complete, wenn er in der ersten Wettrunde nach dem Bring-In die Wette auf 2$ erhöht.
Concealed Pair Ein komplett verdeckt auf dem Tisch liegendes Paar beim Seven-Card-Stud.
Connectors Zwei Karten mit aufeinanderfolgendem Rang, z. B. 67.
Continuation-Bet Auch Fortsetzungswette genannt. Ein Spieler wettet auf dem Flop, obwohl dieser ihn nicht getroffen hat, weil er vor dem Flop schon gewettet hat. Unterform des Bluff.
Cooler Ein unangenehmes Ereignis beim Poker, zum Beispiel wenn ein Gegner noch unerwartet eine für ihn gute Gemeinschaftskarte bekommt und so unerwartet gewinnt.
Crap-Shoot Ein Pokerturnier, das wegen sehr schnell ansteigender Blinds einem reinen Glücksspiel ähnelt.
Crippled Ein Spieler ist crippled, zu Deutsch verkrüppelt, wenn ihm nach einer verlorenen Hand nur noch sehr wenig Chips verbleiben.
Crossfire Ein Spieler gerät ins "Kreuzfeuer", wenn er zwischen zwei Spielern sitzt, die beide erhöhen und er somit gezwungen ist, zwei Einsätze zu legen.
Crying Call Ein Call, der in der Erwartung gemacht wird, die Hand zu verlieren. Es besteht aber dennoch die schwache Hoffnung, dass der Gegner blufft und man doch noch gewinnt.
Cut-Off-Seat Auch einfach Cut-Off genannt. Der Platz am Pokertisch vor dem Dealerbutton beziehungsweise der Spieler, der als letztes vor dem Button dran ist. Zweitbeste Position beim Texas Hold'em.
Cut-Card Eine Karte, die keine Spielkarte ist, die dazu benutzt wird, den Kartenstoß von unten zu verdecken, damit man beim Mischen nicht die unterste Karte sehen kann.
Dead Hand Eine Hand, die nicht mehr spielt und keinen Anspruch mehr auf den Pot erheben kann.
Dead Money Chips, die keinem Spieler mehr zugeordnet werden können und in den Pot gelegt werden. Auch ein Ausdruck für einen schlechten Spieler.
Dealer Ein Spieler, der in einer Spielrunde die Karten und den Pot verteilt und das Spiel überwacht.
Dealer´s Choice Eine Pokerspielvariante, bei der der Dealer der Runde jeweils das Spiel für die nächste Runde bestimmen darf, z. B. Seven-Card Stud.
Deck Kartenspiel oder Kartenstoß; Der Kartenstoß, aus dem der Dealer die Karten gibt.
Decloak Der Moment, in dem ein Spieler, der vorher Slow-Play betrieben hat, seine wahre Handstärke enthüllt.
Deuces Ein Zweierpaar. Zweien.
Diamond Karo.
Dominated Hand Eine Hand, die einer anderen Hand ähnlich ist aber statistisch gesehen weit schlechtere Chancen hat, zu gewinnen. Z. B. ist AQ gegenüber AK eine Dominated Hand.
Dog Dog
Domination Ein Spieler spielt gegen einen anderen Spieler und die Spieler haben eine gleiche Startkarte, zum Beispiel AK gegen KJ. In dem Fall dominiert AK die KJ-Starthand. Wird auch benutzt, um auszudrücken, dass eine Starthand bessere Gewinnchancen als eine andere hat, zum Beispiel hohes Paar dominiert kleines Paar.
Donk, Donkey Schlechter Spieler.
Door-Card Die erste offene Karte bei Stud Spielen.
Door-Card Die offene Karte in einer Seven-Card-Stud Starthand.
Double-Suited Eine Starthand im Omaha Poker die jeweils zwei Karten der gleichen Farbe aufweist und somit gute Flush-Chancen gibt.
Double-Up, Double-Through Ein Spieler verdoppelt durch eine gewonnene All-In Hand seine Chips.
Down-Card Eine Karte, die verdeckt ausgegeben wird.
Double-Belly-Buster

Eine Straße, bei der noch zwei Karten aus der Mitte fehlen. Z. B. 35679.

Draw Eine Hand, die noch Verbesserung braucht. Zum Beispiel eine Straße, bei der noch eine Karte fehlt. Auch Drawing-Hand genannt.
Draw-Poker Eine Pokervariante mit fünf verdeckten Karten für jeden Spieler, wobei jeder Spieler die Möglichkeit hat, bis zu vier Karten einmal zu tauschen. Es gibt eine Wettrunde vor- und eine Wettrunde nach dem Tauschen.
Drawing Man spielt, und hoft, dass weitere Karten kommen, die die Hand verbessern.
Drawing-Dead Eine Hand, die nicht mehr gewinnen kann. Man hofft, dass eine Karte kommt, die einem hilft, der Gegner hat aber schon eine höhere Hand. Ein Beispiel ist, dass ich hoffe, einen Flush zu bekommen und der Gegner hat längst ein Full-House.
Dump Eine große Anzahl von Chips an einen anderen Spieler in einer oder mehreren Händen verlieren.
Early-Position Eine Position in einer Wettrunde, bei der ein Spieler als erster im Vergleich zu den anderen Spielern am Tisch handeln muss. Die Blinds und die Early Position sind beim Texas Hold'em die schlechteste Position.
Edge Ein Vorteil, den man gegenüber einem anderen Spieler hat.
Eight or Better Bezeichnung für die Low-Wertung in einem Split-Pot Spiel, für die man sich qualifizieren muss, indem man fünf Karten hat, die vom Wert her Acht oder niedriger sind. Zum Beispiel 24567. Auch Bezeichnung für High-Low Variante eines Spiels, zum Beispiel Omaha Eight or Better.
EPT European Poker Tour.
Family-Pot Ein Pot, bei dem alle oder viele Spieler beteiligt sind.
Fifth-Street Die fünfte Gemeinschaftskarte bei Texas Hold'em. Auch River genannt. Beim Seven-Card-Stud die fünfte Karte, die ein Spieler bekommt und die Bezeichnung für die dritte Wettrunde.
Fish Ein schlechter Spieler.
Five-Card Stud Eine Pokervariante, bei der jeder Spieler eine verdeckte und vier offene Karten erhält.
Flashed-Card Eine Karte, die teilweise aufgedeckt wurde, so dass man sie sehen konnte.
Flat-Call Eine Wette mitgehen, ohne zu erhöhen.
Floorman Der Angestellte des Kasinos, der die Regeln bestimmt und die Entscheidungen trifft.
Flop, Floppen Die ersten drei Gemeinschaftskarten die bei Texas Hold'em auf einmal den Tisch kommen. Auch mittlerweile als Verb gebraucht, wenn man mit dem Flop etwas trifft. "Er hat ein Full-House gefloppt."
Flush Fünf Karten in der gleichen Farbe.
Flush-Draw Wenn man bereits vier Karten einer Farbe hat und noch die Möglichkeit hat, eine fünfte derselben Farbe zu erhalten.
Fold Aufgeben, aus dem Spiel aussteigen, auch "Pass" genannt. Ich "passe".
Forced Bet Eine gezwungene Wette. Auch Blind genannt.
Four-Flush Ein unvollständiger Flush, bei dem noch eine Karte fehlt.
Four of a Kind Vierling. Auch Poker genannt.
Fourth-Street Die 4. Gemeinschaftskarte bei Texas Hold'em. Auch Turn genannt. Beim Seven-Card-Stud die vierte Karte, die ein Spieler bekommt und Bezeichnung für die zweite Wettrunde.
Free-Card Der Spieler erhält eine Karte beziehungsweise eine Gemeinschaftskarte, ohne dafür Chips gelegt zu haben.
Free-Roll Die Chance, etwas ohne Risiko bzw. ohne Kosten zu gewinnen. Ein Free-Roll Turnier ist ein Turnier ohne Eintrittspreis.
Freeze-Out Das Ausscheiden eines Spielers bei einem Turnier. Auch die Bezeichnung für ein Turnier, bei dem es keinen Re-Buy oder Add-On gibt.
Full-House Kombination von einem Drilling und einem Paar.
Gamble, Gambler Glücksspiel, Glücksspieler. Auch bezeichnung für eine Spielweise, bei der bewußt Risiken in Kauf genommen werden.
Gap-Konzept Das Phänomen, dass man beim Pokern eine bessere Hand zum mitgehen als zum erhöhen braucht. Erstmals von David Sklansky beschrieben. Den Unterschied in der erforderlichen Handstärke nennt man Gap, auf Deutsch "Lücke".
Grinding Ein Spielstil mit einem minimalen Risiko und maßvollen Gewinnen während einer langen Zeitperiode. "Grinding it out on his fucking leather Ass. No thank You", aus dem Film Rounders.
Gutshot Eine Gutshot-Straight ist eine Straße, bei der eine Karte in der Mitte fehlt. Z.B. 2356. Auch Belly-Buster Straight genannt. Siehe auch Inside-Straight Draw.
Hammer

Eine hohe Erhöhung. Auch Bezeichnung für eine Strategie gegen einen aggressiven Spieler, bei der man seine Wette nochmals signifikant erhöht.

Heads-Up Poker mit nur 2 Spielern.
Hearts Herz.
High-Card Die Kartenkombination beim Showdown, die noch nicht einmal ein Paar enthält. Auch: Zu Anfang eines Pokerspiels wird der erste Dealer ausgelost, indem man jedem Spieler eine Karte gibt. Der Spieler mit dem höchsten Kartenwert ist dann in der ersten Runde der Dealer.
High-Low Pokervarianten, bei denen der Pot zwischen der höchsten und der niedrigsten Hand geteilt wird.
Hold 'em Auch "Texas Hold'em" genannt, jeder Spieler erhält zwei verdeckte Karten und fünf Gemeinschaftskarten.
Hanger

Ein Spieler, der schummelt und die Karten von unten oder mitten aus dem Kartenstoss nimmt und dabei so unglücklich hängen bleibt, dass andere Spieler dies sehen können.

Hole-Card Eine verdeckte Karte, die nur der Spieler sieht.
Home-Game Ein Pokerspiel im einem privaten Haus.
Hollywood Eine Bezeichnung für einen Spieler, der schauspielert, um seine Handstärke zu verbergen. Wird auch benutzt, wenn ein Spieler sehr lange überlegt, was einen irritierenden Effekt beim anderen Spieler hervorrufen soll.
H.O.R.S.E. Eine Turniervariante, die 2006 erstmals bei der WSOP angeboten wurde. Es wird jede Runde die Spielvariante gewechselt. Die Reihenfolge ist: Hold'em, Omaha, Razz, Seven-Card Stud, Seven-Card Stud Eight or better.
House Das Kasino, das die Pokerspiele organisiert.
Implied Odds Bei der Berechnung der zu gewinnenden Potgröße berücksichtigt man, wie viel man im Laufe des Spiels wegen einer guten Hand noch gewinnen kann.
Inside-Straight-Draw Ein Inside-Straight Draw ist eine Straße, bei der eine Karte in der Mitte fehlt. Z. B. 4578. Auch Belly-Buster-Straight oder Gutshot-Straight genannt.
In the Money Eine Platzierung in einem Pokerturnier, bei der man Geld erhält.
In Turn Wenn eine Spieler handelt, wenn er an der Reihe ist, so handelt er "in Turn".
Jack Bube.
Junk-Hand Eine schlechte Hand.
Key-Hand

Eine Hand, die einen Wendepunkt in einem Pokerspiel markiert, egal, ob zum Guten oder zum Schlechten.

Kicker Als Kicker oder Side-Card bezeichnet man die spielentscheidende Beikarte. Haben z. B. beide Spieler ein Ass-Paar, so gewinnt der Spieler, der neben dem Paar den höheren Kicker hat.
Late-Position Eine gute Position während eines Pokerspiels bei der man relativ weit hinten sitzt.
Lay-Down Aufgeben. Auch Aufgeben mit einer guten Hand, die aber wahrscheinlich geschlagen ist.
Legitimate-Hand Eine starke Hand, die nicht geblufft ist.
Limit-Poker Poker mit festen Einsätzen. In einem 2$ - 4$ Limit Spiel sind alle Wetten und Erhöhungen in den ersten beiden Wettrunden 2$€ und 4$€ in den letzten beiden Wettrunden.
Limp-In / limpen Den bisherigen Einsatz bezahlen. Beim Texas Hold'em in der ersten Wettrunde die Big-Blind mitgehen.
Live-Hand Eine Hand, die den Pot noch gewinnen kann.
Loose Eine Spielweise, bei der viele Hände gespielt werden. Das gegenteil von tight.
Low-Limit Ein Spiel, bei dem die Einsätze niedrig sind.
Low Bezeichnung für die Wertung in einem Split-Pot Spiel, in der die niedrigste Kartenkombination den halben Pot gewinnt. Zum Beispiel beim Omaha High-Low oder Seven-Card-Stud High-Low.
Lowball Eine Pokervariante, bei der die niedrigste Hand gewinnt.
Maniac Ein sehr aggressiver Spieler, der viele Hände spielt. Loose-aggressiv.
Micro-Limit Ein Pokerspiel, meist Online, das mit so geringen Einsätzen gespielt wird, dass es für ein Casino unprofitabel wäre.
Middle-Pair Wenn man mit einer seiner verdeckten Karten und der von der Wertigkeit her mittleren Karte des Flops ein Paar bildet
Middle-Position Mittelgute Position an einem Pokertisch zwischen der Early-Position und der Late-Position.
Minimum Buy-In Der kleinste Betrag, mit dem man das Spiel starten kann.
Misdeal Ein Dealerfehler, wegen dem neu gegeben werden muss.
Monster Eine sehr gute Hand.
M-Ratio Gibt das Verhältnis der individuellen Chips zu der Summe der Blinds und Anten in einem Pokerturnier an. Wenn man zum Beispiel 12.000 Chips hat und die Blinds betragen 1000/2000 beträgt die M-Ratio 4. Auch einfach nur "M" genannt.
Muck

Aufgeben. Auch Englisch "to fold" genannt. Auch der Stoss der weggeworfenen Karten der Spieler. Wenn die Karten eines Spielers den Muck berühren, so ist er aus dem Spiel und seine Hand ist "tot".

Multitable Bezeichnung für ein Turnier mit mehreren Tischen.
No-Limit

Eine Pokervariante, bei der ein Spieler unbegrenzt hoch wetten kann. Wettet er alle Chips, die er hat, so ist er All-In.

Nuts Die bestmögliche Hand in einer Runde. Wird auch benutzt, um die beste Hand in einer Kategorie zu bezeichnen, z. B. Nut-Flush, als höchster Flush mit einem Ass.
Odds Die Wahrscheinlichkeit, seine Hand zu versbessern und zu gewinnen. Wird in Prozent angegeben.
Offsuit Karten mit unterschiedlichen Farben, zum Beispiel KJ offsuit.
Omaha Eine Pokervariante, ähnlich Texas Hold'em, bei der jeder Spieler vier verdeckte Karten bekommt und am Ende beim Showdown zwei seiner verdeckten Karten und drei der Gemeinschaftskarten verwenden muss.
On the Button Der Dealer, der die beste Position in einem Texas Hold'em Spiel hat.
Open Den ersten Einsatz machen.
Open-Card Eine offen aufgelegte Karte.
Open-Pair Ein offen aufgelegtes Paar.
Open-End-Straight Vier aufeinander folgende Karten, bei denen auf beiden Seite eine Straße möglich ist. Z.B. 3456. Eine weitere 2 oder 7 vervollständigt die Straße. Auch Open-End-Straight-Draw genannt.
Out-Button

Ein Chip, den ein Spieler vor sich legt, um zu zeigen, dass er momentan nicht spielen will, aber am Tisch bleiben will.

Outs Die Anzahl der Karten im Kartendeck, die die Hand verbessern.
Overpair Das Paar, das ein Spieler auf der Hand hält ist von der Wertigkeit höher als die höchste Gemeinschaftskarte.
Overcall Mitgehen, wenn bereits ein anderer Spieler zuvor mitgegangen ist.
Overcard Eine Karte in der verdeckten Hand, die höher ist als alle Gemeinschaftskarten. Hat man beim Texas Hold'em z. B. einen König auf der Hand und das Board zeigt als höchste Karte einen Buben, so ist der König eine Overcard.
Over the Top Ein Re-Raise.
Pair Ein Paar.
Paint Bildkarte, JQK.
Partielle Outs Auch Partial-Outs genannt, sind Karten, die einem zwar weiterhelfen, aber nicht unbedingt am Ende gewinnen. Man veranschlagt sie in der Regel mit der Hälfte der Outs.
Passen Aufgeben. Auch Fold.
Passiv Das Adjektiv für einen Spieler, der selten wettet oder erhöht.
Picture-Cards Siehe Paint. Bildkarten, JQK.
Playing the Board Man kann die Gemeinschaftskarten mit seinen verdeckten Karten nicht verbessern und benutzt beim Showdown nur diese.
Pocket-Cards Die verdeckten Karten beim Texas Hold'em, auch Hole-Cards gennant.
Pocket-Pair Ein Paar, das man mit seinen verdeckten Karten bildet.
Position Der Sitzplatz des Spielers im Bezug auf den Dealer.
Position-Raise Eine Erhöhung, die nur wegen der guten Position eines Spielers gemacht wird.
Post Legen, hinlegen.
Pot Das Geld oder die Chips in der Tischmitte, das die Spieler zu gewinnen versuchen.
Pot- Committed Eine Spielsituation, bei der man schon so viel Geld in den Pot bezahlt hat, dass man schon aus diesem Grund dabeibleiben muss.
Pot-Limit Pokerspiel, bei dem man bis zu der gesamten Potsumme setzen kann.
Pot-Odds

Pot-Odds geben das Verhältnis zwischen der derzeitigen Potgröße und dem Betrag, den ich zum mitgehen einsetzen muss, an. Sind z. B. 80 $ im Pot und es kostet mich 8 $ um eine Wette mitzugehen, so sind meine Pot Odds 1 zu 10 oder 10 %.

Post-Oak-Bluff Ein Bluff, bei dem ich relativ niedrig wette oder erhöhe, damit der andere denkt, ich hätte eine gute Hand und will den Pot mästen.
Potting-Out Die Übereinkunft zweier Spieler, sich Geld aus einem Pot zu nehmen, um davon Essen, Zigaretten o. ä. zu kaufen. In den meisten Card-Rooms verboten.
Pre-Flop Die Wettrunde beim Texas Hold'em vor dem Flop wenn man nur zwei Karten in der Hand hat.
Quads Vierling.
Queen Dame
Q-Ratio Das Verhältnis der individuellen Chips zur durchschnittlichen Stackgröße in einem Pokerturnier. Wenn man zum Beispiel 20.000 Chips hat und der durchschnittliche Stack 10.000 Chips beträgt, hat man eine Q-Ratio von 2.
Qualifier Turnier um sich für ein anderes Turnier zu qualifizieren, auch Satellite genannt. In High-Low Varianten die Bezeichnung für eine Hand, die sich für die Low-Wertung qualifiziert, zum Beispiel 24567.
Quartering Eine Situation bei Split-Pot Varianten, bei der man ein Viertel des Pots gewinnt, weil man die gleiche Low-Hand hat wie ein anderer Spieler. Nicht wünschenswert.
Rabbit Hunting Nachschauen, welche Gemeinschaftskarten noch gekommen wären, obwohl die Runde schon vorbei ist.
Rags Schlechte Karten.
Rainbow Flop Wenn der Flop aus unterschiedlichen Farben besteht und somit die Flush-Chancen gering sind.
Raise Erhöhung.
Railbird Ein ausgeschiedener Spieler oder ein Zuschauer, der bei einem Pokerspiel um den Tisch herumsteht.
Rake Betrag, der für den Veranstalter des Pokerspiels aus dem Pot genommen wird. Meist 5 bis 10 %.
Rank Karten- oder Handwert.
Ratholing Schummeln, indem man Chips versteckt. Auch "going South" genannt.
Razz Pokervariante mit 5 Wettrunden. Jeder Spieler erhält erst 2 verdeckte- und 1 offene Karte, gefolgt von der 1. Wettrunde. Danach erhalten die Spieler 3 offene Karten, jeweils gefolgt von einer Wettrunde. Am Schluss erhält jeder Spieler eine verdeckte Karte, gefolgt von der 5. und letzten Wettrunde. Die schlechtesten 5 Karten gewinnen.
Re-Buy Eine Geldsumme, die der Spieler bezahlt, um sich während eines Turniers wieder einzukaufen, wenn er pleite ist.
Re-Draw Man hat einen Draw, aber wenn dieser Draw kommt, bekommt der Gegner gleichzeitig einen Draw mit dem er die eigene Hand schlagen kann. Beispiel: Wenn ein Ass auf dem Turn kommt hat man ein Ass-Paar, aber der Gegner wiederum einen Straßen-Draw, der ihn auf dem River treffen könnte.
Re-Raise Eine nochmalige Erhöhung.
Reading Analyse von Spielern anhand ihres Spiels, ihres Benehmens und ihrer Sprache.
Represent Ein Spieler repräsentiert durch eine Aktion eine bestimmte Hand, zum Beispiel Top-Pair beim Texas Hold'em, egal ob er sie tatsächlich hat oder nicht.
Reverse-Tell Das absichtliche Vorspiegeln eines Tells, um den Gegner zu verwirren. Zum Beispiel absichtliches Zittern der Hand, um Stärke vorzutäuschen.
Ring-Game Normales Pokerspiel, das kein Turnier ist und bei dem die Chips im Gegensatz zum Turnier echtem Geld entsprechen. Auch Cash-Game genannt.
River Die fünfte und letzte Karte der Gemeinschaftskarten beim Texas Hold'em, auch als 5th Street bekannt.
River-Rat Ein Spieler, der sich durch die Gemeinschaftskarten verbessert und gewinnt, obwohl seine Chancen sehr schlecht waren. Siehe auch Suck-Out.
Rock Ein tight-passiver Spieler.
Royal Flush Die bestmögliche Kartenkombination bei einem Pokerspiel: TJQKA in einer Farbe.
Runner-Runner Man braucht nach dem Flop zwei bestimmte Karten, um seine Hand zu vervollständigen. Siehe auch Backdoor.
Rush Ein Spieler gewinnt mehrere Hände in kurzer Zeit, auch "Lauf" genannt.
Sandbagging Sich in seinem Wettverhalten zurückhalten, ungeachtet der Tatsache, dass man eine sehr gute Hand hat. Meistens will man die echte Handstärke verstecken, um den anderen in sich hineinlaufen zu lassen. Siehe auch Slow-Play oder Trapping.
Sandwich Effect Der Sandwich Effekt beschreibt das Phänomen im Poker, das es umso schlechter für einen Spieler ist, je mehr Spieler noch nach ihm an der Reihe sind.
Satellite Ein Turnier mit kleinem Buy-In, bei dem man das höhere Buy-In für ein großes Turnier gewinnen kann.
Scare-Card Eine Gemeinschaftskarte, die es wahrscheinlich macht, dass ein anderer Spieler eine höhere Hand hat. Übersetzt "Angstkarte".
Scoop Bei Split-Pot Poker Varianten den ganzen Pot gewinnen. Zum Beispiel beim Omaha High-Low mit A2345 die Wertung für die beste- und die Wertung für die schlechteste Hand zu gewinnen, also den ganzen Pot.
Set Ein Drilling, der mit einem Paar auf der Hand gebildet wird.
Semi-Bluff Wetten oder erhöhen, obwohl die Hand nicht die beste ist, aber noch mit der Chance seine Hand zu verbessern.
Seven-Card-Stud Pokervariante mit fünf Wettrunden. Jeder Spieler erhält erst zwei verdeckte und eine offene Karte, gefolgt von der ersten Wettrunde. Danach erhalten die Spieler drei offene Karten, jeweils gefolgt von einer Wettrunde. Am Schluss erhält jeder Spieler eine verdeckte Karte, gefolgt von der fünften und letzten Wettrunde. Die besten fünf Karten gewinnen.
Seventh Street Die fünfte und letzte Wettrunde beim Seven-Card-Stud, bei der jeder Spieler sieben Karten, vier offene und drei verdeckte, vor sich liegen hat.
Shootout Eine Turnierform, bei der man sich erst durch einen Gewinn an einem Vorrundentisch für den Final-Table qualifizieren muss.
Short-Handed Das Adjektiv, das ein Spiel mit wenigen Spielern bezeichnet.
Short-Stack Ein Spieler am Tisch mit relativ wenigen Chips.
Showdown Zeigt das Ende eines Spieles an. Nach der letzten Wettrunde zeigen die Spieler ihre Karten und die beste Hand erhält den Pot.
Side-Bet Eine Wette zwischen zwei oder mehr Spielern, die unabhängig vom derzeitigen Pot ist. Z. B. können zwei Spieler um 3 € wetten, dass Spieler X die Hand mit einem Flush gewinnt oder eben nicht. Meist verboten.
Side-Pot Kommt es zu einer All-In Situation, wird ein weiterer Pot gebildet, um den dann der All-In Spieler noch kämpft.
Sit ‚N' Go Ein Turnier ohne feste Anfangszeit, das losgeht, sobald sich zehn Spieler eingefunden haben und bei dem die ersten drei Spieler etwas gewinnen.
Sixth Street Vierte Wettrunde beim Seven-Card-Stud, bei der jeder Spieler sechs Karten vor sich liegen hat.
Slow-Play Sich in seinem Wettverhalten zurückhalten, ungeachtet der Tatsache, dass man eine sehr gute Hand hat. Meistens will man die echte Handstärke verstecken, um den anderen in sich hineinlaufen zu lassen. Siehe auch Sandbagging oder Trapping.
Slow-Rolling Wenn ein Spieler die Gewinnerhand im Show-Down unangenehm langsam und mit viel Show aufdeckt. Fällt unter schlechtes Benehmen im Poker, weil es den unterlegenen Opponenten unnötig quält.
Small-Blind Die kleine gezwungene Wette in der ersten Wettrunde eines Texas Hold'em Spiels.
Soft-Play Ein Spieler schont einen anderen Spieler, indem er nicht oder nur niedrig gegen ihn wettet oder erhöht.
Soft-Seat Ein Pokerspiel, das wegen der schwachen Gegner als einfach angesehen wird.
Squeeze-Play Wenn ein Spieler wettet, eine anderer mitgeht und der nächste Spieler erhöht macht der letzte Spieler ein Sqeeze-Play. To Squeeze heißt auf Deutsch zusammendrücken.
Stack Aktuelle Anzahl der Chips, die ein Spieler vor sich liegen hat.
Stalling Verzögerungstaktik beim Pokern. Kann mehrere Gründe haben, zum Beispiel um zu erreichen, dass bei einem bestimmten Spieler in einem Turnier der Blindlevel steigt, wenn er an der Reihe ist.
Steal-Raise Eine Erhöhung von jemandem in Late-Position, um die Zahl der Spieler zu reduzieren oder den Pot zu stehlen.
Steamrolling Nochmalige Erhöhung, mit dem Ziel, einen bestimmten Spieler zwei Einsätze bezahlen zu lassen.
Steel-Wheel Ein Straight-Flush mit den Karten A2345. Die Karten müssen dieselbe Farbe haben.
Straddle-Bet Eine Wette, die der doppelten Big-Blind entspricht, die der Spieler links von der Big-Blind legt, ohne seine Karten erhalten zu haben. Wenn alle nur mitgehen, so hat er noch mal das Recht zu erhöhen, wie ursprünglich die Big-Blind. Meist verboten.
String-Bet Eine Wette oder Erhöhung, die nicht auf einmal, sondern in mehreren Schritten gelegt wird. Ist in allen Pokerspielen verboten.
Structure Die Höhe der Blinds und der Wetten in einem Pokerspiel.
Sucker Ein schlechter Pokerspieler. Auch Bezeichnung dafür, wenn ein Spieler mit der letzten Gemeinschaftskarte beim Texas Hold'em noch etwas trifft und so unerwartet gewinnt.
Suck-Out Wenn der andere Spieler am Ende mit einer völlig unwahrscheinlichen Kombination gewinnt. Er bekommt zum Beispiel die beiden Lücken in seiner Straße mit den letzten beiden Gemeinschaftskarten gefüllt.
Suited Karten der gleichen Farbe.
Swings

Die durch Glück und Pech bedingten Erfolgsschwankungen

Table Der Tisch, auf dem Poker gespielt wird.
Trips Drilling, der beim Texas Hold'em mit einem Paar auf dem Board gebildet wird.
Tell Eine Aktion, die einen Hinweis darauf gibt, welche Karten jemand hält. Zum Beispiel Zittern der Hand bei starken Karten.
Third-Street Die erste Wettrunde beim Seven-Card-Stud Poker, bei der die Spieler drei Karten vor sich liegen haben.
Tight Das Adjektiv für einen Spieler, der nur gute Hände spielt.
Tilt Das Verhalten nach dem Verlieren, meistens negativ. Man spielt zu viele Hände.
Toke Trinkgeld für den Dealer.
Top-Pair Die höchste Karte der Gemeinschaftskarten bildet mit einer verdeckten Karte eines Spielers ein Paar.
Top-Two Pair Man bildet mit seinen verdeckten Karten jeweils ein Paar mit der besten und der zweitbesten Karte der Gemeinschaftskarten.
Turn Die vierte Gemeinschaftskarte beim Texas Hold'em Poker.
Two-Pair Zwei Paar
Undercards Startkarten, die niedriger sind als das Board oder Startkarten, die niedriger sind als die Startkarten des Gegners bei Heads-Up Situationen.
Underdog Eine Hand, die schlechte Chancen gegen eine andere Hand hat. Siehe auch Dog.
Under-Full Das niedrigste mögliche Full-House in einer Runde. Wenn man beim Texas Hold'em zum Beispiel 22 auf der Hand hat und das Board zeigt 2A33Q.
Under the Gun Der erste Spieler nach den Blinds, der an der Reihe ist.
Unsuited Karten von unterschiedlicher Farbe.
Upcard Bei Studvarianten eine Karte, die der Spieler offen vor sich liegen hat.
Value Bet

Eine Wette mit einer guten Hand, die in der Erwartung abgegeben wird, der andere Spieler geht mit und mästet so den Pot.

Wake-Up Man entdeckt eine gute Starthand erst dann, wenn vor einem in der Wettrunde schon gewettet und erhöht wurde.
Wheel Straße mit A2345. Auch Bicycle genannt.
Wired Ein Paar, das "wired" ist, wird mit den verdeckten Karten gebildet, sog. Wired-Pair.
WPT World Poker Tour
Wrap, Wraparound-Draw Im Omaha Poker die Bezeichnung für eine nach beiden Seiten hin offenen Straße, die aus zwei Gemeinschaftskarten und drei Startkarten des Spielers besteht. Wenn ein Spieler zum Beispiel 345A auf der Hand hat und das Board 67K zeigt, dann hat der Spieler einen Wrap. Jede Drei, Vier, Fünf oder Acht macht ihm die Straße. Eine Hand mit 4589 bei gleichem Board wird Big-Wrap genannt, hier gibt es sogar 20 Outs.
Worst Hand Die schlechteste Hand.
WSOP World Series of Poker. Die Weltmeisterschaft im Poker.
WSOPE World Series of Poker Europe. Das größte Poker-Event in Europa.
Zombie Bezeichnung für einen Spieler, der nicht lesbar ist.

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